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Studie des Monats: März

Über 11.000 Mitarbeiter und 6.500 Topmanager hat ein Team der Harvard Business School und des BCG Henderson Institute zur Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitern befragt. Fazit: Mitarbeiter zeigten sich viel interessierter neue Fähigkeiten zu erwerben als ihnen Arbeitgeber zutrauten. Die Studie zeigt, dass Arbeitnehmer anpassungsfähig sind und optimistisch in die Zukunft blicken. Weiterlesen …
Bild Strametz: Studie des Monats März

Mitarbeitende sind veränderungsbereiter als Führungskräfte denken

Über die Studie

Über 11.000 Mitarbeiter und 6.500 Topmanager hat ein Team der Harvard Business School und des BCG Henderson Institute zur Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitern befragt.

Fazit: Mitarbeiter zeigten sich viel interessierter neue Fähigkeiten zu erwerben als ihnen Arbeitgeber zutrauten. Die Studie zeigt, dass Arbeitnehmer anpassungsfähig sind und optimistisch in die Zukunft blicken.

In der Befragung wurden Mitarbeiter in den Fokus genommen, deren Arbeitsplätze am ehesten von Veränderungen betroffen sind.

Das Ergebnis – je nach Perspektive Arbeitnehmer oder Arbeitgeber – völlig unterschiedlich: Topmanager sorgen sich darüber wie sie die Belegschaft in einem Umfeld ständiger Veränderung mobilisieren können, ob die Mitarbeiter willig sind Veränderungen mitzugehen; die Mitarbeiter hingegen konzentrieren sich auf die Chancen und Vorteile, die ihnen die Zukunft bringt.

Was Führungskräfte vs. Mitarbeiter denken:

FührungskräfteMitarbeitende
Arbeitnehmer haben Angst, dass sie an ihrem Arbeitsplatz durch neue Technologien ersetzt werden.

Arbeitnehmer haben Angst vor größeren Veränderungen

Unterschätzen die Notwendigkeit intensiver Unterstützung und Anleitung ihrer Beschäftigten
Automatisierung und künstliche Intelligenz wirkt sich positiv auf ihre eigene Zukunft aus

Sehen die Aussicht auf höhere Gehälter und interessantere Tätigkeiten

Flexiblere und stärker selbstbestimmte Arbeitsformen ersetzen gefährliche, eintönige Arbeitsformen

Laut Studie müssen Mitarbeiter hohe Hürden überwinden, um herauszufinden welche Möglichkeiten sie haben, um sich weiter- oder neu zu qualifizieren und, um Unterstützungseinsicht bei ihren Führungskräften zu erlangen. Wenn Unternehmen Mitarbeitern entgegenkommen, können sie aus der Anpassungs- und Veränderungsbereitschaft ihrer Arbeitnehmer einen wichtigen Wettbewerbsvorteil ziehen.

Der Schlüssel dazu: Unternehmen sollten anfangen ihre Mitarbeiter als Talent und Energiereserven zu betrachten, die sie mit intelligenten Schulungs- und Karriereentwicklungsangeboten erschließen können – denn die Arbeitnehmer sind in viel höherem Maße bereit und in der Lage sich zu verändern, als die Manager denken.

„Wenn Sie Mitarbeitern die Möglichkeit geben, etwas Neues zu lernen oder ihr Können unter Beweis zu stellen, dann geben sie ihr Bestes. Sie müssen ihnen eben nur die Gelegenheit geben“ erkennt Jill Dark, Leiterin der strategischen Workforce-Architektur und Transformation beim Büromöbelhersteller Steelcase.

Mit diesen 5 Tipps können die Weichen dafür gelegt werden die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter sinnvoll zu kanalisieren und für Ihr Unternehmen gewinnbringend zu nutzen:

  1. Schaffen Sie eine Kultur des Lernens
  2. Beteiligen Sie Ihre Mitarbeiter aktiv an der Transformation
  3. Halten Sie auch intern nach Talenten Ausschau
  4. Entwickeln Sie gemeinsam firmenübergreifend einen Talentpool
  5. Finden Sie Möglichkeiten für den Umgang mit chronischer Unsicherheit zwecks Veränderungen

Quelle: Harvard Business Manager Zeitschrift, März 2020, S.70 ff.

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